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	<title>Pflege bei Suizidgefahr - Revision history</title>
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	<updated>2026-04-15T23:17:00Z</updated>
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		<id>https://qm.evang-altenhilfe-lu.de/index.php?title=Pflege_bei_Suizidgefahr&amp;diff=394&amp;oldid=prev</id>
		<title>Admin: Created page with &quot;&lt;div ID=&quot;HEADER&quot;&gt; {| class=&quot;wikitable&quot; ! rowspan=&quot;2&quot; style=&quot;width:400px;&quot; | Logo der Altenhilfe ! &#039;&#039;&#039;Handbuch Qualit嵳management&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&#039;Geltungsbereich...&quot;</title>
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		<updated>2019-02-06T13:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Created page with &amp;quot;&amp;lt;div ID=&amp;quot;HEADER&amp;quot;&amp;gt; {| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; ! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px;&amp;quot; | &lt;a href=&quot;/index.php?title=File:EvaltLogo.jpg&quot; title=&quot;File:EvaltLogo.jpg&quot;&gt;Logo der Altenhilfe&lt;/a&gt; ! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch Qualit嵳management&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geltungsbereich...&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;New page&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;div ID=&amp;quot;HEADER&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;width:400px;&amp;quot; | [[File:EvaltLogo.jpg|Logo der Altenhilfe]]&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch Qualit嵳management&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geltungsbereich: Pflege&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Spezielle Pflege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kap. D.1.5.7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pflege bei Suizidgefahr&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;662&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;650&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ziel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* ein Suizidversuch ist abgewendet bzw. vermieden&lt;br /&gt;
* Hinweise auf suizidale Gedanken sind frühzeitig erkannt&lt;br /&gt;
* das Verhalten in Notfallsituationen ist sach- und fachgerecht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;650&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Definition &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Der Suizid (Selbsttötung/Freitod) ist das willentliche Selbsttötung durch beabsichtigtes Handeln oder absichtliches Unterlassen, z. B. lebenswichtige Medikamente, Nahrungsmittel oder Flüssigkeit nicht mehr zu sich zu nehmen.&lt;br /&gt;
* Ein Suizidversuch kann zu einem akuten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lebensbedrohlichen Zustand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; führen, bei dem die Vitalfunktionen des Bewohners gestört sind oder eine solche Störung unmittelbar droht (medizinische Notfallsituation).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;650&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verantwortlichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Einrichtungsleitung&lt;br /&gt;
* Pflegedienstleitung&lt;br /&gt;
* Wohnbereichsleitung&lt;br /&gt;
* Pflegefachkraft &amp;amp; Pflegeassistent&lt;br /&gt;
* Mitarbeiter Sozialer Dienst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;650&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Allgemeines&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Der behandelnde Arzt ist &amp;lt;u&amp;gt;immer&amp;lt;/u&amp;gt; mündlich und schriftlich über Anzeichen suizidaler Absichten zu informieren.&lt;br /&gt;
* Der Betreuer bzw. die Angehörigen sind frühzeitig über vom Bewohner geäußerte suizidale Absichten zu informieren.&lt;br /&gt;
* Die Versorgung des Bewohners in einer Notfallsituation ist immer von einer Pflegefachkraft zu übernehmen und zu steuern (siehe VA Verhalten in Notfallsituationen).&lt;br /&gt;
* bei einem erfolgten Suizid(versuch) ist &amp;lt;u&amp;gt;immer&amp;lt;/u&amp;gt; der Notarzt zu rufen.&lt;br /&gt;
* bei Antreffen eines Bewohners nach erfolgtem Suizid(versuch) werden &amp;lt;u&amp;gt;immer &amp;lt;/u&amp;gt;Maßnahmen zur 1. Hilfe eingeleitet. Die Sicherung des Tatortes ist zunächst zweitrangig und erfolgt durch die Polizei.&lt;br /&gt;
* Warnsignale:&lt;br /&gt;
** Antriebssteigerung bei weiter bestehender depressiver Verstimmung (Durch Medikamente)&lt;br /&gt;
** plötzliche, unerklärliche Ruhe/Freude (präsuizidale Aufhellung)&lt;br /&gt;
** Verfassen eines Testamentes&lt;br /&gt;
** Verschenken von persönlichen Sachen&lt;br /&gt;
** Sammeln von Medikamenten&lt;br /&gt;
** Schuldvorwürfe oder Schuldwahn&lt;br /&gt;
** Äußerungen bezüglich Sinnlosigkeit des Lebens&lt;br /&gt;
** Reden über Tod/Suizid (insbesondere konkrete Vorstellungen/Pläne)&lt;br /&gt;
** Reden über dränende Impulse, sich das Leben zu nehmen&lt;br /&gt;
** Angabe von befehlenden Stimmen, die den Suizid befehlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;650&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchführung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;u&amp;gt;Allgemeine Pflegemaßnahmen bei bekanntermaßen suizidalem Bewohner&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kontrolle bei Einzug des mitgebrachten Eigentums des Bewohners auf gefährdende Dinge (z.B. Medikamente, Gürtel, spitze/scharfe Gegenstände, Dinge, Glasfläschchen/Keramik); separate Verwahrung dieser (Auflistung und Lagerungsort auf Ergebnisprotokoll dokumentieren); Maßnahmen möglichst in Gegenwart/mit Einverständnis des Bewohners&lt;br /&gt;
* Medikamentenmanagement durch Pflegefachkräfte, inkl. Einnahmeüberwachung&lt;br /&gt;
* freundliche, warme Atmosphäre durch folgende Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** unterlassen jeder moralischer Wertung von Suizidgedanken, eines Suizidversuches oder Suizides&lt;br /&gt;
** Gespräche immer validierend führen&lt;br /&gt;
** dem Bewohner das Gefühl geben, ernst und angenommen zu werden&lt;br /&gt;
** mehrfache Kontaktaufnahme mit dem Bewohner in einer Schicht (insbesondere die Bezugspflegekraft; dabei Gesprächsbereitschaft signalisieren/Gespräche anbieten&lt;br /&gt;
* bei Gesprächsbereitschaft des Bewohners folgende Aspekte erfragen:&lt;br /&gt;
** Was sind die Gründe für die Suizidabsichten?&lt;br /&gt;
** Welche anderen Lösungswege als Suizid sind für den Bewohner denkbar oder können erarbeitet werden?&lt;br /&gt;
** Wie können die alternativen Lösungswege beschritten werden?&lt;br /&gt;
* Dokumentation zu Verlauf, Inhalt und Ergebnis der Gespräche, im Anschluss Führen einer Fallbesprechung inkl. Informationsweitergabe an beteiligte Berufsgruppen&lt;br /&gt;
* Ermittlung biografischer Daten zu Vorlieben/Abneigungen/Gewohnheiten im Bereich Beschäftigung und soziale Kontakte&lt;br /&gt;
* strukturgebende Maßnahmen, um die gedankliche Einengung des Bewohners auf den möglichen Suizid zu durchbrechen, z. B.:&lt;br /&gt;
** der Bewohner übernimmt Aufgaben auf dem Wohnbereich (z.B. Tischdienst nach den Mahlzeiten, Blumendienst, etc.)&lt;br /&gt;
** Angebot eines individuellen Beschäftigungsprogramms&lt;br /&gt;
** sofern es den Bewohner nicht belastet, ermuntert das Pflegepersonal den Bewohner am &amp;quot;Weltgeschehen&amp;quot; teilzunehmen, d.h. Nachrichtensendungen zu sehen, die Tageszeitung zu lesen und bespricht Themen aus diesem Zusammenhang mit dem Bewohner&lt;br /&gt;
* Risiko des sozialen Rückzugs/Isolation verringern bzw. aufzufangen&lt;br /&gt;
** Förderung sozialer Kontakte (Gemeinschaftsaktivitäten)&lt;br /&gt;
** der Bewohner nimmt die Mahlzeiten in Gemeinschaft ein&lt;br /&gt;
** wenn möglich, sozialen Kontakte (Familie/Beziehungspersonen) außerhalb der Einrichtung fördern/zulassen&lt;br /&gt;
** auf Wunsch Kontakt zu einem Geistlichen/Religionsgemeinschaft fördern&amp;lt;u&amp;gt;Zusätzliche Maßnahmen bei einer akuten Suizidalität&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bei einer akuten Suizidgefahr ist umgehend ein (Not-) Arzt hinzuzuziehen und der Bewohner bis zu dessen Eintreffen stets zu überwachen – ggf. ist die Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung erforderlich&lt;br /&gt;
* Anwesenheit von (möglichst gleichgeschlechtlichem) Pflegekräften bei den Toilettengängen des Bewohners ist zu gewährleisten&lt;br /&gt;
* die Pflegedienstleitung und/oder Einrichtungsleitung ist zu informieren&amp;lt;u&amp;gt;Maßnahmen/Vorgehen nach erfolgtem Suizidversuch&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bewohnerbezogene Maßnahmen: siehe VA Umgang mit Notfallsituationen&lt;br /&gt;
* Mitarbeiterbezogene Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Einzelgespräch Krisenintervention mit involvierten Mitarbeitern durch ZHL/PDL&lt;br /&gt;
** Reflexion des Sachverhalts im Rahmen einer Teambesprechung im Wohnbereich&lt;br /&gt;
** ggf. Angebot zur Supervision / psychologische Betreuung des Pflegeteams&lt;br /&gt;
* Maßnahmen zum Umgang mit Betreuer, Angehörigen/Bezugspersonen:&lt;br /&gt;
** Information des Betreuers und ggf. nach vorliegender Zustimmung des Bewohners die Angehörige/Bezugsperson&lt;br /&gt;
** Gesprächsangebot an Angehörige/Bezugsperson durch ZHL, PDL bzw. WBL&lt;br /&gt;
** ggf. Vermittlung psychologischer Betreuung&amp;lt;u&amp;gt;Maßnahmen/Vorgehen nach erfolgtem Suizid&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
* siehe &amp;#039;&amp;#039;VA Umgang mit Notfallsituationen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Polizei nach Absprache mit Rettungsleitstelle informieren&lt;br /&gt;
* Mitarbeiterbezogene Maßnahmen siehe oben&lt;br /&gt;
* Maßnahmen zum Umgang mit Angehörigen/Bezugspersonen:&lt;br /&gt;
** Information der Angehörigen/Bezugspersonen in Absprache mit ermittelnden Behörden&lt;br /&gt;
** Gesprächsangebot an Angehörige/Bezugspersonen durch ZHL, PDL bzw. WBL&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;650&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Pflegebericht&lt;br /&gt;
* Formular Hinweise und Fragen an den Arzt&lt;br /&gt;
* SIS &amp;amp; Maßnahmenplanung&lt;br /&gt;
* ggf. Fallbesprechungsprotokoll&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;650&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Menche, N., et al (2014): Pflege Heute. Lehrbuch für Pflegeberufe, 6. vollständig überarbeitete Auflage, München: Urban und Fischer&lt;br /&gt;
* Schädle-Deininger, H. (1996): Praktische Psychiatrische Pflege, Psychiatrie Verlag&lt;br /&gt;
* Strafgesetzbuch § 321c&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div id=&amp;quot;FOOTER&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;662&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;7&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;110&amp;quot; height=&amp;quot;1&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Freigabe GF&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;101&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Geprüft ZHL&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;83&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Bearbeiter&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;55&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Version&lt;br /&gt;
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Seite&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;110&amp;quot; height=&amp;quot;11&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Frau Busch&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;101&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Herr Sauder&lt;br /&gt;
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QMB&lt;br /&gt;
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2.0&lt;br /&gt;
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September 2018&lt;br /&gt;
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		<author><name>Admin</name></author>
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